17-06-2026 Kürzere Kettenzeit durch 24/7-Verladung

Das Erntejahr 2025 ist durch eine höhere Anfälligkeit für Schwarzfleckigkeit und mehr Druckstellen gekennzeichnet. Dies führt zu Qualitätsproblemen bei der Verarbeitung von Kartoffeln in unseren Fabriken. Um diese Qualitätsprobleme zu vermeiden, ist die Verkürzung der Kettenzeit (die Zeit zwischen Verladung und Verarbeitung) von großer Bedeutung.

Seit Anfang April verladen wir für unsere Fabrik in Poperinge die Sorten Innovator und Lugano 24 Stunden am Tag. Mitte April wurde beschlossen, diese Arbeitsweise auf alle Sorten in Poperinge auszuweiten.

Dank dieses Ansatzes konnte die Kettenzeit deutlich verkürzt werden, was sichtbar zu einer besseren Qualität beiträgt. Wir stellen fest, dass viele Erzeuger bereit sind, auch nachts zu verladen, mit dem gemeinsamen Ziel, die Qualität zu erhalten. Dabei versuchen wir selbstverständlich, die Wünsche der Erzeuger zu berücksichtigen. Eine gute Abstimmung zwischen Außendienst, Logistikplanern, AB Texel und den Erzeugern ist hierbei entscheidend.

Neben Poperinge haben wir diese Arbeitsweise ab Kalenderwoche 24 auch in den Fabriken in Steenderen und Lomm für die Sorten Lugano und Innovator eingeführt. Gerade diese Sorten sind bei längerer Kettenzeit besonders anfällig für Schwarzfleckigkeit und Druckstellen.

Uns ist bewusst, dass die 24-Stunden-Verladung für alle Beteiligten große Auswirkungen hat. Gleichzeitig sehen wir, dass sie Ergebnisse liefert. Daher möchten wir uns bei allen bedanken, die hierzu beitragen.